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Macca: „Es war ein hartes und fantastisches Rennen, und ich werde im nächsten Jahr wiederkommen“

Chris McCormack und Michaela Giger haben Geschichte geschrieben und die Weltpremiere eines TriStar111 gewonnen. Für die insgesamt 111km – 1km Schwimmen, 100km Radfahren, 10km Laufen – beim stimmungsvollen TriStar111 Germany in Worms benötigte „Macca“ 3:14:24 Stunden, die 34-jährige Schweizerin 3:42:56 Stunden. „Die Radstrecke hatte es ganz schön in sich“, erklärte der 37-jährige Australier. Und genau die kam Giger besonders entgegen: „Für mich als starke Radfahrerin ist so eine Strecke natürlich wie auf den Leib geschneidert.“

Hinter McCormack belegten der Memminger Christian Brader mit 2:22 Minuten Rückstand und Lokalmatador Jürgen Stilgenbauer (3:04) die Plätze zwei und drei. „Das Format ist Klasse, und die Stimmung an der Strecke hier in meiner Heimat war einfach genial“, so der 27-jährige Wormser, der sich nach dem Rennen spontan entschlossen hat, in diesem Jahr bei allen weiteren Rennen der TriStar-Serie an den Start zu gehen. Bei den Frauen lief Isabelle Ferrer (Frankreich/3:49:43) vor der Darmstädterin Nicole Leder (3:54:08) auf Rang zwei.

Mit einem Jagdstart begaben sich die rund 500 Starter, die sich bereits in den frühen Morgenstunden in der Wechselzone am Wormser Festplatz eingefunden hatten, auf die ein Kilometer lange Schwimmstrecke im Flosshafen. Bereits hier legte Macca den Grundstein zu seinem Erfolg, stieg nach 12:25 Minuten und mit anderthalb Minuten Vorsprung auf die größten Widersacher hinter dem Priit Ailt (Estland) aus dem Wasser und gab diese Führung bis zum Ende des Rennens nicht mehr aus der Hand.

Giger dominierte die Frauen-Konkurrenz auf der Radstrecke durch die Weingebiete von Rheinhessen nach Belieben. Die Zürcherin fuhr dort einen Vorsprung von fast zehn Minuten heraus.

Auch die Organisatoren waren begeistert von der Premieren-Veranstaltung in der Nibelungenstadt. „Alle haben super mitgezogen“, erklärte Lothar Leder. Und in einer Sache waren sich alle Athleten einig: Das neue Format hat Zukunft. „Die Distanz kann man wunderbar in das Training einbauen, da die Regenerationszeit aufgrund des 10km-Laufes am Ende im Vergleich zu einer Halb-Distanz deutlich kürzer ist“, so Michaela Giger, die wie viele der Profis und Amateure im kommenden Jahr wieder mit von der Partie sein will, wenn am 29. Mai 2011 der Startschuss zum zweiten TriStar111 Germany in Worms fällt.

Die nächsten Stationen der Serie, die von Star Production SARL ins Leben gerufen wurde, sind der TriStar111 Estonia am 7. August, der TriStar111 Monaco am 5. September und der TriStar222 Sardinia am 3. Oktober.

Ergebnisse TriStar111 Germany 2010