

Nibelungenbrücke
Die von Karl Hoffmann erbaute, erste feste Rheinbrücke wurde 1900 eingeweiht. Von ursprünglich zwei Brückentürmen blieb nach Sprengung der Brücke 1945 und deren Wiederaufbau 1953 nur ein Turm erhalten, der typische Elemente der Neuromantik zeigt.
Hagen-Standbild
Die am Rheinufer stehende Bronzearbeit erinnert an die Versenkung des sagenumwobenen Schatzes der Nibelungen in die Fluten des Rheins. Wegen seiner zahlreichen Bezüge zur Dichtung ist Worms Ausgangspunkt der in Richtung Ungarn führenden Nibelungenroute.
Nibelungenmuseum
In zwei malerischen Türmen der stauferzeitlichen Stadtmauer hat der Mythos des sagenumwobenen Nibelungenlieds eine neue Heimat gefunden. Erleben Sie ein Museum als „begehbares“ Hörbuch, in dem Sie selbst zum Bestandteil der Geschichte werden.
Stift St. Paulus / Dominikanerkloster St. Paulus
St. Paulus wurde auf den Überresten einer ehemaligen Salierburg erbaut. Mit der Säkularisation erlosch das geistliche Leben bis zur Neueinweihung als Dominikanerkloster 1929. Dank Spenden konnte die schwer beschädigte Kirche ab 1947 wieder genutzt werden.
Dreifaltigkeitskirche
Die einschiffige barocke Hallenkirche wurde 1709 -1725 als lutherische Stadtkirche anstelle des freistädtischen Prunkrathauses „Münze" erbaut. Nach Zerstörung 1945 erfolgte der veränderte Wiederaufbau des Kircheninneren.
Adler-Apotheke
Das im frühen 18. Jahrhundert erbaute Palais zeichnet sich durch aufwendige barocke Gliederungs- und Schmuckelemente aus. Den Namen „Adlerapotheke“ trägt das Palais seit dem späteren 19. Jahrhundert entsprechend der Nutzung des Hochparterres.
Magnuskirche
Die ursprünglich karolingische Einraumkirche wurde im 8./9. Jahrhundert erbaut und als ehemalige Pfarrkirche 1521 zum Ausgangspunkt der evangelischen Bewegung in Worms und gilt als eine der ältesten evangelischen Kirchen in Südwestdeutschland.
Andreasstift
Die romanische Basilika war Stiftskirche des Andreasstiftes, welches Bischof Burchard 1020 erbauen ließ (seit 1930 Museum der Stadt Worms). Der eigentlich romanische Kirchenbau erhielt gotische Elemente und das Stift wurde im Zuge der Säkularisation 1800 aufgelöst.
Heiliger Sand
Der „Heilige Sand“ ist der älteste erhaltene jüdische Friedhof Europas, vermutlich entstand er in der Zeit, als die erste Synagoge 1034 erbaut wurde. Die Ruhestätte zahlreicher namhafter jüdischer Gelehrter ist Ziel jüdischer Besucher aus der ganzen Welt.
Dom
Der Wormser Dom ist das bedeutendste Bauwerk der Wormser Romanik, erbaut von 1130 bis 1181, doch reichen seine Ursprünge bis in die spätrömische Zeit zurück. Große Ereignisse wie z.B. der Reichstag 1521 standen in Zusammenhang mit dem Wormser Dom.
Kaiserportal
Auf der Nordseite des Domes befindet sich das ursprüngliche Hauptportal, auch „Kaiserportal“ genannt. Glaubt man dem Nibelungenlied, so soll sich hier der Streit zwischen Kriemhild und Brünhild entsponnen haben.
Heylshof
Das Palais Heylshof wurde im Bereich der ehemaligen Kaiser- und Bischofspfalz 1884 für Freiherr Cornelius W. von Heyl zu Herrnsheim erbaut. Heute zählt das Museum Kunsthaus Heylshof zu den führenden Kunstmuseen in Rheinland-Pfalz.
Schlossgarten
Anstelle des heutigen Schlossparks des Heylshofs stand bis zu ihrer Zerstörung 1689 die Kaiser- und Bischofspfalz, in der 1521 der Wormser Reichstag stattfand. Bodenplatten an verschiedenen Stellen des Parks erinnern an die Begegnung Martin Luthers mit Kaiser Karl V.
Lutherdenkmal
Das zu Ehren des Reformators Martin Luther von Ernst Rietschel geschaffene und am 25. Juni 1868 enthüllte Lutherdenkmal in Worms ist das größte Reformationsdenkmal der Welt. Die Darstellung des Reformationsgeschehens beschränkt sich auf das deutsche Luthertum.
St. Martin
Die Martinskirche weißt Bauformen des 12. – 15. Jahrhunderts auf, wurde aber vermutlich bereits im 9. Jahrhundert erbaut. In der Basilika soll sich ein Kerker befunden haben, in dem der Heilige St. Martin im Jahre 357 gefangen gehalten wurde.
Raschi-Haus
Das jüdische Museum im Raschi-Haus befindet hinter der Synagoge an historischer Stelle: man vermutet hier die mittelalterliche Talmudschule, die seit dem ausgehenden Mittelalter als Tanz- und Hochzeitshaus genutzt wurde, dann als Hospital.
Synagoge
Die erste überlieferte Synagoge in Worms ist im Jahre 1034 entstanden, über Jahrhunderte befand sich hier der Mittelpunkt jüdischen Lebens. Bis zur Pogromnacht 1938, in der die Synagoge niedergebrannt wurde. Der Wiederaufbau nach dem Krieg erfolgte 1961.
Liebfrauenkirche
Auf das im Jahre 1298 errichtete Liebfrauenstift folgte im Laufe des 14. und 15. Jahrhunderts der Bau der bedeutenden spätgotischen Kirche. Der berühmte Wein „Liebfrauenmilch" stammt aus dieser Lage, der heute als "Wormser Liebfrauenstift-Kirchenstück" erhältlich ist.